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Meditation

Grundgedanken zur Meditation

Man sagt, ohne Meditation siehst du die halbe Welt.
Nur die halbe, weil man nur im Außen lebt, der Fokus der Aufmerksamkeit liegt bei allem im Außen. Die Energie fließt nach außen, in die täglichen Aktivitäten, Kontakt zu anderen Menschen etc, Sport, Freizeit etc.
Und trotzdem suchen die Menschen nach dem Sinn des Lebens.
Schaue einem modernen Menschen in die Augen und bei sehr vielen wirst du eine Leere finden, einen leeren Blick (vielleicht mit einem falschen Lächeln dazu...). Der Mensch ist vor lauter Leben im Außen verloren, unzufrieden und einsam.
Es ist in jedem Menschen ein Wunsch nach Glück, Frieden und Sinn verborgen. Und jeder Mensch sucht intuitiv danach, die Suchmethoden sind halt unterschiedlich. Manche suchen das Glück in der Partnerschaft, manche im Geldbesitz, manche im Ruhm, manche in der Macht und manche im allen zusammen, am besten gleichzeitig.
Und trotzdem sagen die Menschen dann, sie wären unzufrieden.
Sie haben das Gefühl hinter einem Zug her zu rennen und versuchen das ganze Leben lang in den letzten Waggon einzuspringen, weil sie meinen, dort wäre das Glück.
 
Der Verstand spielt hier eine nicht unwesentliche Rolle.
Der Verstand geht in Richtung "dort und dann". Im Kopf ist es wie zu den Verkehrsstoßzeiten: Gedanken werden pausenlos produziert, Erinnerungen hervorgerufen, Vorstellungen kreiert, Sehnsüchte geweckt. Ohne Pause, von morgens bis abends. Und nachts geht es im Schlaf weiter. Jeder Gedanke ist Bewegung, wenn ein Gedanke gedacht wird, in dem Moment verlierst du ein Stück Energie.
Wieviel Energie verlierst du täglich für die Gedanken, Sorgen, Ängste, Wünsche, Vorstellungen? Am Abend bist du müde, vielleicht hast du am Tag "nur" gedacht und nicht wirklich gearbeitet und trotzdem bist du müde.
Das ist der Zustand ohne Meditation. Und dieser Zustand produziert Spannungen und führt zur Anspannung.
 
Meditation ist ein Zustand, in dem du
- dich nicht mit den Dingen im Außen beschäftigst, auch nicht mit Kopfhörer, CDs etc.
- dich nicht mit deinen Gedanken beschäftigst, auch nicht mit fremden Gedanken, wie zB. bei geführten Meditationen der Fall ist
- Zeuge /Beobachter deines Seins wirst.
 
Den Zustand der Meditation kann man nicht mit Hilfe des Verstandes erreichen. Der Verstand ist ständig am Tun, das ist seine natürliche Fähigkeit, und es ist auch gut so.
Meditation ist Nicht-Tun.
Meditation ist ein Zustand der Stille ohne Inhalt.
Wenn du in dich schaust und die deine innere Wahrheit siehst, hörst, einfach wahrnimmst.
Es ist wie ein Spiegel deines Bewusstseins. Bei vielen Menschen ist dieser Spiegel mit Staub der Erziehung, Sozialisierung, Lebenserfahrungen bedeckt. Die Meditation ist sozusagen ein Wischmob, welches den Staub wegwischt, so dass du dich selbst wieder erkennen kannst.
Das ist der Zustand der Entspannung.
Und jeder Mensch kennt diesen natürlichen Zustand der Entspannung - reicht nur in die Augen eines Neugeborenen zu schauen... Wir haben es einfach vergessen, wir können das bereits! Meine Kursteilnehmer erzählen immer wieder, dass sie beim ersten Mal Meditieren dieses Gefühl wiedererkennen und dass dieses Gefühl zwar ein flüchtiges, jedoch ein prägendes ist.
Deswegen sagt man, Meditation ist im Hier und Jetzt. Der Verstand ist die Vergangenheit (er konzentiert sich auf die Erfahrungen, zieht daraus logische Schlüsse und leitet daraus die Handlungsempfehlungen).
 

MEDITATIONSTECHNIK

Was Dich in meinen Kursen erwartet:

- zuerst eine Entspannungsübung für den Körper: entspannter Körper führt zum entspannten Geist.
Viele Menschen heutzutage haben den eigenen Körper verloren, haben den Kontakt zum Körper verloren, das Gefühl für den eigenen Körper.
Daher mache ich die Progressive Muskelentspannung üblicherweise zum Start.
Die Technik ist für alle geeignet, keine Erfahrungen nötig, das Entspannungsgefühl kommt nach 15 Minuten.
 
- dann gibt es eine kurze Erklärung zu einer Meditationsart. Ich biete über 40 Meditationstechniken, die ich selber alle im den 14 Jahren der Meditationspraxis ausprobiert habe. Natürlich nicht alle auf einmal und ich schaue, welche Teilnehmer sind mit welchen Themen.
 
- dann wird meditiert.
 
Ich beginne meine Arbeit immer mit der körperlichen Seite des Seins. Das ist am einfachsten für die Menschen, denn sie haben damit reichlich Erfahrungen gesammelt. Nur ich mache es aus der anderen Perspektive, nämlich von innen heraus.
Und dann schaue ich, wie die Teilnehmer damit vorwärts komme und biete, fast schon intuitiv, weitere meditativen Übungen an.
 
Warum ist die Meditation die Art und Weise, um zur Zufriedenheit zu gelangen? Weil wir uns in der Meditation unserer verschiedenen "Schichten" bewusst werden. Im Alltag kennen die meisten nur die körperliche Schicht, also unseren Körper, der gehegt und gepflegt wird, mit dem Sport gemacht wird, Sex etc.
Aber die allerwenigsten kennen den Körper von innen, das Gefühl des Körpers von innen.
Beispiel: wenn ich meine Hand mit geöffneten Augen betrachte, ist meine Hand in dem Moment ein Objekt, welches jeder sehen kann, ein öffentliches Objekt.
Wenn ich meine Hand mit geschlossenen Augen in der Stille wahrnehme, ist es nur mein Gefühl meiner Hand - und vielleicht habe ich verschiedene Wahrnehmungen. Darauf kommt es an: wahrzunehmen, zu erkennen.
Und wenn wir unseren inneren physischen Körper kennen, erkennen wir die nächste Schicht, die subtiler ist, also nicht so offensichtlich ist, nämlich die Schicht unserer Emotionen, Gedanken, unserer Handlungen etc. Also wir gehen in die Tiefe. Wir werden uns unserer Vielschichtigkeit bewusst und wir erleben das bewusst. Das ist der Unterschied zum Buchlesen: du liest es, verstehst (dein Verstand versteht es) und fertig. Es gibt KEINE Veränderung.
Wenn du meditierst, dann ERLEBST du dich selbst in deiner Einzigartigkeit. Du lernst deine Gefühle bewusst zu steuern, deine Gedanken bewusst steuern. Ohne fremden Einfluss. Das ist die positive Veränderung, wenn es aus eigenem Willen, Geschehen heraus entsteht.
Wenn wir unser Bewusstsein erweitern, uns mehr wahrnehmen, dann verändern wir uns im Inneren. Sorgen, Dogmen, anerzogenen Überzeugungen und Glaubenssätze verschwinden (Wischmob und Spiegel). Die Illusionen verschwinden. Was kommt ist eine neue Lebensqualität voller Freude, Motivation, innerer Freiheit, Selbstbewusstsein.
Das heisst nicht, dass wir dann das öffentliche Leben ignorieren. Nein. Wir leben auf dem Marktplatz des Lebens und sind uns unserer Seins bewusst und leben das Leben bewusst in Harmonie mit der Außenwelt, in der Gesellschaft und mit uns selbst.
Wir spielen nicht mehr das Spiel namens Leben, sondern wir leben einfach.